Am Anfang jeder Behandlung steht die Feststellung der Beinlängen. Oft geben schon die Körperhaltung oder Asymmetrien im Gesicht oder Schultern des Patienten wertvolle Hinweise auf die Hüftstellung
Dr. Kimiyoshi Isogai beschreibt in seinen Büchern über 169 verschiedene Fehlstellungen des Hüftgelenks.
Diese zu bestimmen und zu beheben ist eine Prozedur, die einiges Fingerspitzengefühl und auch Erfahrung erfordert. Deshalb sollte die Korrektur der Hüftgelenke ausschließlich von einem ausgebildeten Isogai-Therapeuten durchgeführt werden. Es ist eine Arbeit an der Körperstatik, eine neue Linie wird gegeben. Für diese Arbeit sollten Sie sich nur in erfahrene Hände begeben.
Durch die Korrektur des Beckens richtet sich jetzt auch die Wirbelsäule neu aus. Dieser Vorgang wird von vielen meiner Patienten als sehr intensiver Moment empfunden. Die Energie kann jetzt ungehindert durch den Körper fließen, oft begleitet von einem heftigen Pulsieren in den Beinen. Um das Becken in der neuen Position zu halten, sind die Beine des Patienten während der ganzen Behandlung mit drei kräftigen Bändern gebunden. Das neue Ausrichten der Wirbelsäule wird durch den Isogai-Stein unterstützt. Dieser Keramikstein wird in Ihrer Lendenwirbelsäule platziert, um die Wirbelsäule zu dehnen und die LWS-Lordose zu betonen. Nach einigen Minuten wird der Isogai-Stein von der Lendenwirbelsäule entfernt und in die Halswirbelsäule gelegt. Das sanfte Dehnen der Wirbelsäule ist eine Entlastung der Bandscheiben und wird von vielen Prolaps-Patienten als ausgesprochen wohltuend empfunden.